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SocialMediaDetox Tag 4 - ich bin entspannt

Vorgestern ging es los mit der Weihnachtsbäckerei hier. Zum Nikolaus bekommen unsere Kunden selbstgemachte, echte Elisenlebkuchen.

 

An Tag 1 mache ich den Teig, an Tag 2 forme und backe ich die Lebkuchen. Heute war die erste Ladung Elisenlebkuchen im Ofen. Und schwupps, schon fehlt einer.

 

Sie haben zumindest den Ess-Test meines Mannes bestanden. Ich esse oder probiere grundsätzlich erst am dem 1. Advent.

 

Eben habe ich noch den Teig für die nächsten 40 Lebkuchen vorbereitet. Die gehen dann Morgen an den Start. Es riecht hier inzwischen richtig lecker und schön nach Vorweihnachtszeit.

 

Und ich bin trotz vieler Arbeit mächtig entspannt. Und ich vermute einfach, das das an meiner Fastenzeit der SozialenMedien liegt.

Das selbstauferlegte Gefühl immer präsent sein zu wollen, alles mitzubekommen. Jede Antwort, jedes Like, jede Bewegung auf Instagram, Follower die folgen und entfolgen und das Warum und Weshalb.

 

Ich gucke auch nicht mehr ständig nach, ob schon jemand auf irgendeinen Beitrag oder eine Antwort von mir geantwortet hat. Es geht mir nicht mehr zu Herzen, wenn jemand anderer Meinung ist und ich das Gefühl habe, das ich bei einem Crash zusehe. Irgendwie alles Leichter halt.

 

Uns so habe ich Heute entsprechend entspannt gebacken und neuen Teig vorbereitet. Dabei mein derzeitiges Hörbuch gehört - schön blutig, wie immer - und mein Gesicht in die Sonne gestreckt. Nachmittags habe ich es mir dann mit einer Wärmflasche und dem iPad auf dem Relaxsstuhl meines Mannes bequem gemacht und meine abonnierten Zeitschriften auf Readly in aller Ruhe durchgelesen.

 

Dann hatte ich heute nach 3-wöchtiger Pause wieder Therapiestunde. Witzig, meine Therapeutin und wir, wir sind zum gleichen Zeitpunkt am gleichen Urlaubsort in Südtirol. Als wir das heute festgestellt haben, mussten wir Zwei herzlich lachen. Die Wahrscheinlichkeit, das wir uns das ein oder andere Mal auf dem Weihnachtsmarkt begegnen, die ist gar nicht so klein. Wir gehen da wohl alle gerne hin.

 

Ich habe weiter über meine Manifestationen nachgedackt und zwar dieses Mal das was ich gerade möchte. Ich habe dazu laut und lustig im während des Autofahrens meine Bestellung beim Unsiversum abgegeben. Und immer wieder, wenn mir mein Unterbewusstsein mit seinem Kopfverstand dazwischen funken wollte, habe ich es ermahnt: Na Frau Meyer, das glauben wir wohl nicht. TsTsTs, wer wird den hier so ungläubig sein Frau Meyer, schämen sie sich.

 

Ja, ich habe mich selbst gesietzt und habe das ganze in einem ziemlich lustigen Tonfall zu meinem Unterbewusstsein laut gesagt. Ich glaube, die anderen Verkehrsteilnehmer fanden mich wohl ziemlich meschugge, wenn sie mich gesehen habe. Ich habe gekichert, gestikuliert und weiß der Geier was im Auto. Selbstgespräche halt, von außen betrachtet. Kann ja keiner Wissen, das ich laut meine Bestellungen beim univerellen Versandhandel da oben abgebe. Wird lustig werden. Ich freue mich jetzt schon auf die Bestellungen und gebe hier beizeiten Bescheid. Ist ja klar.

 

Überhaupt, das wird wirklich ein extra Menüpunkt hier werden. Den ich will meine eigenen positiven Beispiele sammeln um mich weiter zu bestärken und mein Unterbewusstsein vollends auf meine Seite zu holen. It´s cool girl!

 

Und so ist mir nun nicht mehr langweilig, trotz Abstinenz bei Instagram und Co. Eher im Gegenteil, die Zeit vergeht so schnell und ich bin inzwischen auch viel besser drauf.

 

P.S.: Gestern war Tag 4 und heute ist Tag 5, der aber noch nicht ganz vorbei ist. Aber ich mache mir da keine Sorgen, das ich an Tag 5 schwach werden könnte. Den da ist nix mehr zum Schwach werden da.

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