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Nachtrag: Therapiesitzung - Essstörung

Ich habe im letzten Beitrag geschrieben, von wo ich herkomme, bezüglich meiner Essstörung.

Wenn ich zu früheren Zeiten mehrere Essanfälle mit extremer Kalorienzufuhr hatte, habe ich vor einigen Jahren auch bewusst dagegen gesteuert, das kam im letzten Beitrag nicht raus.

 

Ich habe Missbrauch von Laxativa (Abführmittel) betrieben. Das hieß zu meinen schlimmsten Zeiten habe ich an mindestens 5 von 7 Tagen jeweils bis zu 30 Tropfen Abführmittel zu mir genommen. Egal ob ich eine Essattacke hatte oder nicht.

 

Ebenfalls habe ich mir zu meiner schlimmsten Zeit das Essen verboten, wenn ich noch nicht auf dem WC war. Ich durfte also erst nach dem ersten Gang auf´s stille Örtchen essen. Das ging in meinen schlimmsten Tagen soweit, das ich eine einzige Weintraube, die ich damals unbewusst gegessen habe, halb gekaut ausgespuckt habe, als ich das bemerkte.

 

All diese Gegenmaßnahmen ergreife ich nun schon seit über 2 Jahren nicht mehr. Ich bin also wirklich schon einen sehr weiten Weg gegangen.

 

Nicht nur das sich meine emotionalen Essattacken drastisch zu früher reduziert haben. Nein, ich nehme auch keine Laxativa mehr oder verbiete mir das Essen.

 

Ich achte inzwischen lediglich auf das Essen und versuche nach so extremen Essanfällen wirklich gesundes, leichtes und ballaststoffreiches Essen zu mir zu nehmen, um meinen geschundenen Magen und meinen geplagten Verdauungstrakt zu entlasten.

 

Das ist mir an dieser Stelle sehr wichtig zu erwähnen.

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