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Brotgeschichte - so ein Quatsch

Die Überschrift des heutigen Blogeintrags ist Quatsch. Mir ist halt nur nichts besseres eingefallen.

Wobei, nach über 2 Jahren Brot-Bäckerei habe ich mich letzte Woche für einen neuen, anderen gußeisernen, emaillierten Topf entschieden.

 

Der Unterschied?

 

Hier kann man das Brot in den Topfdeckel setzten, weil er keinen Knöppel zum abnehmen dran hat.

Das kommt meinen Händen und Fingerknöcheln zu Gute, die sich gerne mal an den heißem, alten Topf Brandblasen geholt haben, beim rein- und rausmachen. Der Topf wird nämlich mind. 40 Minuten bei 250°C im Backofen vorgeheizt und ist entsprechend "Brangefährlich".

 

Bis vor einigen Monaten wußte ich gar nicht, das es so Kombi-Töpfe gibt, wo man den Deckel gleichzeitig als Pfanne hernehmen kann. Ich muss sagen, es hat richtig gut funktioniert. Ich hatte ja die Befürchtung, das sich etwas am Backen ändern. Weil, wenn ich sonst den Deckel nach 50 Minuten abgenommen habe und es weiterbacken habe lassen, was das Brot ja immer noch durch die hohen Topfwände geschützt und auch aufgeheizt.

 

Wenn ich jetzt das Unterteil nach 50 Minuten aus dem Ofen nehme, liegt das Brot quasi nackig auf dem Topfdeckel im heißen Ofen. Aber ja, es hat alles echt supergut funktioniert. Die Kruste ist klasse und auch nicht zu dunkel geworden. Das mag mein Mann nicht so. Und! Ich kann jetzt endlich auch anfangen, das Brot in aller Ruhe mit so Rasierklingenartigen Messern einzuschneiden, bevor es in den Ofen geschoben wird. Da kann ich mich jetzt richtig kreativ ausleben und darf also Brot "kunstvoll ritzen" üben.

 

Warum man das ritzt? Weil man so Kontrolle darüber hat, wie es einreißt. Es reißt dann nach Plan ein und nicht so wie es Bock hat.

 

Wer zum Brot backen anfangen möchte, den würde ich von Beginn an zu so einem Kombi-Topf auf emaillierten Gußeise raten. Es klebt nichts an und er ist wirklich pflegeleicht, im Gegensatz zu einem nicht emaillierten gusseisernen Topf. Meiner hat jetzt um die 80 € gekostet. Kein günstiger Spass aber für einen emaillierten, gusseisernen Topf schon die Güntig-Variante. Da kann man gut uns gerne auch mal um die 200 € löhnen, nur weil ein bekannter Markenname drauf steht. Meiner ist übrigens "Made in Germany", was ich symphatisch finde, weil ich gerne die eigene Industrie unterstütze, wo es den geht.

 

 

 

Macht ihr das auch manchmal?

Ich habe gestern Abend im Spiegel nach grauen Haaren und neuen Falten gesucht. ;-)))

Witzig.

Ich lasse mir inzwischen Strähnchen machen, die die grauen Haare zwar nicht abdecken, was auch so gewollt ist, mich aber im Gesicht frischer erscheinen lassen. Und vor einigen Wochen habe ich mir so einen Pikse-Roller fürs Gesicht geholt. So einen,mit den ganz kurzen Nadeln, die auch ja nicht so weh tun. ;-). Ok, ich gebe es zu, ich habe zwei von den Pikserollern. Einer hat Nadeln mit 0,2 mm und einer mit 0,5 mm. Aber ehrlich, der mit den 0,5 mm ist nur im Einsatz, wenn ich brutal zu mir sein möchte. *Ironie*, was nur sehr selten vorkommt.

 

Und so roller ich, wenn ich es nicht vergesse, 2mal die Woche mit den 0,2 mm über mein Gesicht und creme mich anschliessend ein. Eigentlich sollte das genau umgekehrt sein. Erst cremen und dann rollern. Aber das brennt danach irgendwie und ich mag das nicht.

 

Ich bilde mir auf alle Fälle ein, das meine Mimikfältchen um die Augen weniger tief sind. Wenig Effekt hat es leider bei meinen Hängebäckchen, so ein Scheiss aber auch. Na gut, dann lauf ich halt bis zum Rest meines Lebens mit Hamsterbacken durchs Leben. Wahrscheinlich sehe das eh nur ich, weil man selbst ja immer den kritischten Blick auf sich hat.

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