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Raus aus der Komfortzone mit mir ...

Ja, es lässt sich wirklich gut an .... das Jahr 2022. Wie schön. Gestern hatten wir nach einem Jahr Pause das traditionelle Treffen mit Lothars Familie bei unserem Stamm-Griechen. Es war lecker, es war Fisch- und Meeresfrüchte lastig und es gab mein heißgeliebtes Galaktoboureko. Ein ewiglich süßer Griesauflauf im Zuckersirup ertränkt. Er war es mal wieder wert!

 

Und Heute gleich ganz automatisch einen Entlastungstag eingelegt, ganz spontan am frühen Morgen entschieden. Das heißt, nur weniger aber dafür umso proteinreichere und nicht zu fettige Nahrungsmittel und Beeren.

 

Läuft wirklich gut, ich kann es kaum glauben.

 

Raus aus der Komfortzone kann soviel bedeuten. Man kann in jedem Lebensbereich aus der Komfortzone raus. Ich fange im kleinen Bereich damit wieder an. Siehe das Bild nebenan.

Was ist den da bitteschön weg von meiner Komfortzone? Pünktchen wie immer, Glitzer wie immer, Aquarellhintergrund wie all die anderen Male. Ja könnte man jetzt meinen. Aber gestern habe ich ein wenig gehadert, den es gibt Lieblingsfarben und Farben, die wollen einfach nicht auf die Pinselspitze kommen. Warum auch immer.

 

Für mich sind das die erdigen Braun- und Grüntöne mit einem komischen rot-braun dabei. Und genau diese Farben habe ich gestern sehr bewusst ausgewählt. Jetzt könnte man meinen, das das ja überhaupt nichts besonderes ist, einfach nur andere Farbtöne.

 

Ganz so einfach ist es nicht. Der Hintergrund der kam noch sehr fliessend und ich fand den gestern dann auch richtig schön. Als ich mich heute Vormittag an die Punkte und das "verglitzern" ranmachte, da wurde es wirklich deutlich schwieriger für mich.

 

Ich saß allen ernstes vor dem Blatt und konnte erst einmal nicht anfangen, obwohl es nur andere Farben sind. Aber ich dachte irgendwie, das das nichts werden kann. Das es doof aussehen wird und ich mich am Ende ärgern werde. Aquarellblatt verschwendet, Farbe verschwendet, Acrylfarbe verschwendet, Glitzerstifte verschwendet ..... ehrlich, ich sag´s euch.

 

Aber es ist ja nur ein Blatt. Also wenn ich nicht mal ein Blatt mit anderen, für mich ungewöhnlichen Farben gestalten kann. Wenn meine Kreativität von Farben abhängig ist, wie um Himmels Willen will ich dann in anderen, mir noch viel wichtigen Lebensbereichen raus aus meiner Komfortzone.

 

Das Bild steht sinnbildlich für mich mit einem Aufbruch, etwas Neues wagen, etwas Anders machen ....

Und jetzt wo es so vor mir liegt, bin ich mächtig stolz auf die paar Quadratzentimeter. Den sie stehen für soviel mehr in meinem Leben.

 

Mut... Power... Ich kann das... Ich will das... Neugierde... nur wenn ich den ersten Schritte gehe, geht es weiter... ich kann mehr, als ich mir zutraue... ich muss nicht perfekt sein.... unperfekt ist herrlich... Freiheit...

 

 

 

 

Und auch gestern Abend wollte ich zumindest 1 Glas Wasser trinken. Es ist ein Wasser-TV-Abend geworden. Wie krass ist das den? Ich bin positiv überrascht von mir. Und es fühlt sich gut an, diese Blubberwasser-Komfortzone langsam aber Schritt für Minischritt ein wenig auf Entfernung zu bringen.

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